Hallo Heinz,
in der Tat ist es so, dass Wintrack die sanften Steigungsübergänge nicht berechnet, nicht berechnen kann.
Es wird die Steigung für die komplette Rampe berechnet, ohne Ausrundungen am Anfang und Ende.
Das dies in der Praxis so nicht umsetzbar ist, wegen möglicher Knicke im Gleis, ist ein zwangsläufig hin zu nehmendes Manko.
Hier muss man selber tätig werden.
Die Verwendung vieler kurzer Gleisstücke ist wenig sinnvoll.
Macht es unübersichtlicher und verfälscht die Stückliste.
Ich gehe so vor:
Die Höhen des Übergangs werden händisch festgelegt, die dazwischenliegende Steigung von Wintrack berechnet.
Logischerweise wird dadurch die eigentliche Steigung in der Strecke größer.
Das läßt sich nur mit mehr Gleislänge oder minderer Durchfahrtshöhe ausgleichen.
Liegt aber in der Natur der Sache und nicht an Wintrack.
Diese Überlegungen sollte man bei der Planung immer im Hinterkopf haben und nach einer gefälligen Lösung suchen.
Bei sehr kurzen Steigungsstrecken wird es schwierig.
Denn, je steiler die von Wintrack gelieferte Steigung ist, desto länger werden die Ausrundungen.
Ich hoffe das es einigermaßen verständlich war
